Systeme.io: Verkaufstrichter, E-Mail-Marketing und Online-Kurse in einem Tool
Transparenzhinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du darüber ein Tool kaufst, erhalten wir ggf. eine Provision, für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten. Die Angaben beruhen auf öffentlich verfügbaren Informationen des Anbieters (Stand: September 2026). Preise und Funktionen ändern sich häufig, bitte prüfe sie direkt beim Anbieter.
Auf einen Blick
- Wofür: Verkaufsseiten, E-Mail-Kampagnen, Online-Kurse und Abläufe in einem einzigen Konto
- Für wen: Selbstständige, Coaches und Kleinunternehmer, die online Produkte, Kurse oder Beratung verkaufen wollen
- Nicht für dich, wenn: du sehr fortgeschrittene Automatisierungen oder besonders individuelle Gestaltung brauchst
- Ausprobieren: Laut Besprechungen anderer Quellen gibt es einen dauerhaft kostenlosen Tarif mit Begrenzungen
- Bezahlung: Berichten zufolge Anbindung an Zahlungsdienste wie Stripe und PayPal
Das Problem, das Systeme.io lösen will
Wer online etwas verkauft, braucht meist mehrere Programme: eine Seite für das Angebot, ein Tool für E-Mails, eines für Zahlungen und eines für den Kurs. Jedes hat ein eigenes Konto, eine eigene Rechnung und muss mit den anderen verbunden werden. Systeme.io bündelt diese Aufgaben in einer Oberfläche.
So sieht die Arbeit mit Systeme.io aus
- Ziel festlegen. Zum Beispiel: Interessenten sammeln oder einen Kurs verkaufen.
- Verkaufstrichter anlegen. Du wählst eine Vorlage und passt Seiten und Texte im Editor an.
- E-Mails vorbereiten. Du legst eine Willkommens-E-Mail oder eine kurze Folge an, die automatisch verschickt wird.
- Angebot verknüpfen. Du hinterlegst Produkt, Preis und Zahlungsanbieter.
- Veröffentlichen und beobachten. Du siehst in der Auswertung, wie viele Besucher kaufen.
Die wichtigsten Funktionen und was sie dir bringen
Verkaufstrichter und Seiten. Mit Vorlagen und einem Editor zum Ziehen und Ablegen baust du Landingpages und Verkaufsstrecken, ohne zu programmieren.
E-Mail-Marketing. Kampagnen und automatische E-Mail-Folgen gehören zum Tool. Laut Berichten sind unbegrenzt viele E-Mails möglich.
Online-Kurse. Du kannst Kurse anlegen und verkaufen. Laut Besprechungen sind die Kursfunktionen eher einfach gehalten.
Blog, Formulare und Umfragen. Weitere Bausteine für Inhalte und das Sammeln von Kontakten.
Zahlungen und Zusatzverkäufe. Angebote wie Bestellzusätze und Upsells lassen sich einbauen. Laut Berichten fallen keine zusätzlichen Transaktionsgebühren des Anbieters an, die Gebühren deines Zahlungsdienstes bleiben.
Eigenes Partnerprogramm. Du kannst andere für dein Angebot werben lassen und ihnen Provision zahlen.
Hinweis: Wer mehrere Spezialwerkzeuge gewohnt ist, findet hier weniger Einstellmöglichkeiten. Besprechungen nennen außerdem eine begrenzte Zahl an Anbindungen zu anderen Programmen.
Wichtig für Österreich und die EU: E-Mail-Marketing und Rechnungen
- Einwilligung: Für Newsletter und Werbe-E-Mails brauchst du die Zustimmung der Empfänger. Üblich ist das Double-Opt-in-Verfahren.
- Rechnungen und Umsatzsteuer: Prüfe, ob Systeme.io für deine Verkäufe an Privat- und Firmenkunden in der EU die nötigen Rechnungen und die Umsatzsteuer abdeckt oder ob du das selbst regeln musst.
- Impressum und Datenschutz: Auch Verkaufsseiten brauchen Impressum und Datenschutzerklärung.
Das ist keine Rechtsberatung. Kläre die Details mit einer Fachperson.
Kosten und Testphase
Systeme.io bietet mehrere Tarife, die sich vor allem bei Kontakten, Trichtern, Kursen und Zusatzfunktionen unterscheiden. Laut Besprechungen gibt es einen dauerhaft kostenlosen Tarif ohne Kreditkarte, mit Begrenzungen bei Kontakten, Trichtern und Kursen. Auf kostenlosen Seiten erscheint laut diesen Quellen das Logo des Anbieters, und eine eigene Domain ist erst in bezahlten Tarifen möglich. Webinare gibt es laut Besprechungen erst in höheren Tarifen. Aktuelle Preise und Grenzen findest du direkt beim Anbieter.
Unser Tipp: Baue im kostenlosen Tarif einen einzelnen einfachen Trichter, zum Beispiel eine Seite mit einem kostenlosen Download und einer Willkommens-E-Mail. Danach weißt du, ob dir die Arbeitsweise liegt.
Für wen lohnt sich Systeme.io?
Gut geeignet, wenn du:
- erst einmal alles in einem Tool ausprobieren willst
- einen Kurs, eine Beratung oder digitale Produkte verkaufen möchtest
- nicht mehrere Abos für Seite, E-Mail und Kurs bezahlen willst
- ohne Programmierkenntnisse arbeiten möchtest
Weniger geeignet, wenn du:
- sehr individuelle Seiten oder komplexe Automatisierungen brauchst
- viele Spezialprogramme anbinden willst, dafür kann Make interessant sein
- die Auffindbarkeit bei Google im Detail analysieren willst, dafür ist SE Ranking ausgelegt
Häufige Fragen
Brauche ich technische Kenntnisse?
Nein. Seiten und E-Mails baust du mit Vorlagen und einem Editor. Ein Grundverständnis für Trichter und E-Mail-Folgen hilft.
Gibt es einen kostenlosen Tarif?
Laut Besprechungen ja, mit Begrenzungen. Schau auf der Preisseite des Anbieters nach, was aktuell enthalten ist.
Funktioniert es auf Deutsch?
Prüfe in der Testphase, ob Oberfläche und Hilfe auf Deutsch verfügbar sind und ob die Sprache deiner Kunden unterstützt wird.
Kann ich damit Kurse verkaufen?
Ja, Kurse gehören zum Umfang. Laut Besprechungen sind sie eher einfach aufgebaut, prüfe, ob das für dein Angebot reicht.
Kann ich jederzeit kündigen?
Laut Berichten gibt es keine langfristigen Verträge. Lies die aktuellen Bedingungen vor dem Abschluss.
Entscheidungshilfe
Systeme.io passt, wenn du ein einfaches Online-Angebot mit wenig Werkzeugen aufbauen willst. Drei Fragen helfen dir:
- Willst du Kurs, Trichter und E-Mails aus einer Hand? Dann ist ein Alles-in-einem-Tool praktisch.
- Ist dein Angebot noch in der Testphase? Dann kannst du im kostenlosen Tarif starten.
- Brauchst du besonders individuelle Gestaltung oder viele Anbindungen? Dann prüfe, ob Spezialtools besser passen.
